Die CDU-Landratskandidatin Dinah Stollwerck-Bauer besuchte zusammen mit dem Landesvorsitzenden der Jungen Union Niedersachen Sebastian Lechner das Grenzdurchgangslager Friedland.
Bei dem Besuch wurde die Entwicklung des Lagers dargestellt. Nachdem über viele Jahrzehnte zunächst ehemalige Kriegsgefangene und Spätaussiedler das Bild des Lagers prägten, leben hier inzwischen auch viele Asylbewerber.
Stollwerck-Bauer zeigte vor allem großes Interesse an den 6 Monate andauernden Integrationskursen, die nach Auskunft der Verantwortlichen vor Ort, sehr gut nachgefragt werden. Bemerkenswert dabei ist, dass das Land Niedersachsen mit nur wenigen anderen Bundesländern, dieses Angebot vorhält. „Ich halte es für sehr wichtig, dass die Menschen in ihren ersten Monaten in Deutschland begleitet werden und ein Bildungsangebot bekommen, um möglichst eigenständig leben zu können“, so Stollwerck-Bauer. „Bildung ist ein Schlüssel für ein selbständiges Leben. Hierfür werden im Grenzdurchgangslager wertvolle Grundlagen gelegt.“
Darüber hinaus konnten sich Stollwerck-Bauer und Lechner und die übrigen Mitglieder der Jungen Union ein Bild über die Bedeutung des Lagers Friedland für den Landkreis Göttingen machen. „Über 200 Arbeitsplätze bietet das Lager und stellt somit auch einen entsprechenden Wirtschaftsfaktor dar“, so JU-Bezirkschef Thomas Deppe.
Zum Abschluss versicherten die CDU-Nachwuchspolitiker, dass die sich für den Weiterentwicklung des Grenzdurchgangslagers Friedland auch als Museumsstandort einsetzen wollen. „Das Land Niedersachsen hat hier einen besonderen historischen Auftrag, die Geschichte der Menschen, die durch das Grenzdurchgangslager eine neue Heimat gefunden haben, zu bewahren“, so Stollwerck-Bauer „der Landkreis Göttingen muss dies als bedeutendes Aushängeschild der örtlichen Museumslandschaft unterstützen. Hier lebt ein besonderes Stück deutscher Geschichte mitten unter uns.“











