Bioenergiedorf Jühnde ist vorbildlich für eigenverantwortliches Bürgerengagement
Dinah Stollwerck-Bauer zu Besuch im Bioenergiedorf Jühnde
Am Dienstag besuchte Dinah Stollwerck-Bauer die Anlagen des Bioenergiedorfs Jühnde. Empfangen wurde sie von Manfred Menke, Eckard Fangmeier von der Biogasanlage und Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla. Jühnde ist seit 2005 das erste Bioenergiedorf in Deutschland, das seine Energieversorgung auf die Basis von Biomasse umgestellt hat. Das Dorf produziert heute doppelt so viel Strom aus erneuerbarer Energie, wie es selbst verbraucht und versorgt ca. 70% der Haushalte über ein Nahwärmenetz mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen. Das Besondere an dem durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. bedeutend geförderten Pilotprojekt ist, dass das ganze Dorf, die Gemeinde und die Landwirte in das Projekt eingebunden sind. Zu diesem Zweck wurde eine Genossenschaft gegründet, die mittlerweile ca. 195 Mitglieder zählt. Jühnde ist weltweit bekannt und wird als Pilotbeispiel der dezentralen lokalen Energieerzeugung und –versorgung betrachtet. Besucher aus aller Welt kommen nach Jühnde, um sich dieses erste Bioenergiedorf anzuschauen.
Um der Rolle als Modellprojekt stärker gerecht zu werden wurde das „Centrum Neue Energien“(CNE) ins Leben gerufen. Die GmbH kümmert sich um Seminare, Führungen, Erfahrungsaustausch und Fachgespräche rund um das Thema Bioenergie. Für den Ausbau des CNE werden weitere Mittel benötigt, die nun eingeworben werden sollen. „Ich unterstütze das Projekt, da es landes- und bundesweit sowie international von großer Anziehungskraft ist. Es gibt mit Sicherheit viele Akteure die an einem solchen Zentrum Interesse haben“, erklärt Dinah Stollwerck-Bauer und sagte zu das Projekt weiter positiv zu begleiten.










