Ökologischer Energiemix: Das Thema für den Landkreis Göttingen
Dinah Stollwerck-Bauer zu Besuch bei der HAWK
Dinah Stollwerck-Bauer besuchte am Dienstag die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) am Nordcampus in Göttingen. Empfangen wurde Sie vom Geschäftsführenden Dekan Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Prof. Dr. Rolf Kehr (Studiendekan für Forstwirtschaft & Arboristik) und Prof. Dr.-Ing. Achim Loewen (Studiendekan für Wirtschaftsingenieurwesen, Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung sowie Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien). Die Fakultät Ressourcenmanagement umfasst die Themenfelder die für die regionale Entwicklung in den Bereichen Forst, regenerative Energieversorgung und Regionalmanagement, besonders für den Landkreis von hoher Bedeutung sind. „Hier vor Ort finden wir eine angewandte praxisnahe Forschung die wichtig für die kommunalen Verwaltungen ist“, begründet Dinah Stollwerck-Bauer ihren Besuch bei der HAWK. Als erstes Thema kam die Rolle des Waldes im Kontext der Energiegewinnung auf. Hier gebe es noch Potentiale in der Ausschöpfung von Windkraftanlagen und anderer Möglichkeiten der Nutzbarmachung des Waldes. Allerdings seien die Vereinbarkeit mit der Ökologie des Waldes und die ästhetische Einpassung in die Landschaft Vorraussetzungen für eine Standortplanung von derartigen Windkraftanlagen. Unter dem Strich sollte ein Gesamtnutzen aus solchen Projekten hervorgehen. Dabei darf es keine Vernachlässigung des Erholungswertes und des wirtschaftlichen und ökologischen Nutzen der Forstwirtschaft geben. Im Bereich der Energietechnik kam das Thema Energieautarkie auf, welchem sich die schwarz-grünen Kreismehrheit angenommen hat. Hierbei ist klar, dass es einen Energiemix aus den bestehenden Quellen Sonne, Wind, Regeneratives und Wasser geben muss, um eine stabile Energiesicherheit zu bekommen. Wichtig ist sei eine sogenannte „Netto-Autarkie“, was bedeutet, dass Energie für den Landkreis auch außerhalb erzeugt werden kann, wenn dies aufgrund der regionalen Gegebenheiten mehr Sinn mache. Eine Nutzenanalyse kann verdeutlichen ob eine traditionelle Nahrungsmittelbewirtschaftung oder eine Energiebewirtschaftung eines Bodens sinnvoll ist. Das gleiche gilt auch für den Einsatz der anderen Energieerzeugungen Solar, Wind und Wasser. Auch hier muss es eine landkreisweite Flächenanalyse geben, um die bestgeeigneten Standorte zu finden. In diesem Bereich greift dann auch die Regionalplanung anhand der diese Abstimmung in Kooperation mit den Landkreisgemeinden erfolgen kann. Dinah Stollwerck-Bauer ist sich gemeinsam mit ihren Gesprächspartnern einig, dass dieses Thema eine wichtige Rolle in den kommenden Jahren für den Landkreis Göttingen spielen wird und es hier noch viel Entwicklungspotential gibt. „Der Energieumstieg wird von allen gewollt…“, erklärt Dinah Stollwerck-Bauer „…und wir werden hier vor Ort die Bedingungen und Anstöße schaffen, damit die Energiewende erfolgreich sein wird.“










